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Donnerstag, Oktober 15, 2009

Tough weather demands tough measures

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Freitag, September 11, 2009

Internet - Manifesto

1. The Internet is a chance to establish true and direct democracy
2. The Internet enables to share knowledge and thus allows to depower an elite minority
3. The Internet represents our society, thus functioning as an indicator of sociological problems that need to be solved outside the Internet
4. There is no such thing as an absolute truth, not even in the Internet
5. Even if you'd think you could - you will always fail to fully be in control of the Internet and its users

...and now I wonder if people felt the need to write a Manifesto about and after the invention of the telephone?

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Donnerstag, Juli 30, 2009

Neulich in der Oper: Paedohile in Venice

Also mal ganz ehrlich: Gegen Benjamin Brittens Umsetzung von Thomas Manns »Death in Venice« sind die »Zauberflöte« oder Verdis »Die Räuber« echter Opernkinderfasching. Denn was ich gerade beiwohnen durfte war nicht nur hart sondern schlug auch meinem Geschmacksfass die Nerven blank reibende Krone ins Gesicht. Und das obwohl es wirklich gut gesungen, toll getanzt und mit schönen eindrucksvollen Bildern umgesetzt wurde... Aber die Musik!!!! Sowas geht einfach gar nicht. Zwischen balinesischem Gamelangebimmel und gekonnten Disharmonien wurde mir zudem eins ganz deutlich klar - die englische Sprache ist einfach überhaupt gar nicht zum Opernsingen geeignet. Null. Nada. No Please! Nächstes mal also besser: Morte a Venezia

Aber zurück zum kurzen Inhalt (damit ihr auch mitreden könnt und bei dem Stichwort »Death in Venice« nicht gleich denkt es wäre der Originaltitel von »Wenn die Gondeln trauer tragen«):

Gustav von Aschenbach (ein schizophren-depressiver Vollhypochonder und nebenberuflicher älterer Sack) denkt er wird daheim krank und kommt auf die (für den Stücktitel zumindest) super Idee nach Italien zu fahren. Und wohin? Nach Venedig (war klar). Auf der Reise trifft er neben wirren Gesängen auch einen Typen der durch eine Puppe bauchredetsingt. Eigentlich sollten Herrn Aschenbach nach Handlung ein vergnügungssüchtiger Jüngling nebst altem Geck (aka Sack) begegnen, aber gut - man muss ja nicht jede Inszenierung kapieren. Jedenfalls geht's in Venedig gleich an den Lido wo sich halbnackte Jungen tummeln, die ab diesem Moment quasi permanent quer über die Bühne hopsen (natürlich halbnackt) und Herrn Aschenbach den Kopf verdrehen. Ruckizucki verknallt sich der stockpädophile Aschenbach in Tadzio (grosskotziger, Haare hinter gegelter Pole!?!) dem von seiner Familie (nebst drei Schwestern) der Hintern gepflegt hinter her getragen wird. Ständig fühlt sich Herr Aschenbach krank (hätte man so von einem Hypochonder nicht erwartet, was?) und will abreisen (natürlich in die Alpen - vermutlich wegen des Geissenpeters) kann aber nicht, weil er wegen dem fiesen Tadizio schon von griechischen Göttern träumt (die hier zur Steigerung des Irrsinns übrigens ihre Arien mit Fistelstimme singen - WTF?!?).

Weiter zur Verwirrung bei trägt die Tatsache, dass ganz heimlich die Cholera in Venedig ausbricht und alle aber so tun als wäre eigentlich nichts. Herr Aschenbach lässt sich beim Barbier (diesmal nicht von Sevilla) aufpimpen um Tadzio abzuziehen, was natürlich nicht klappt, weil Herr Aschenbach vorher an Cholera stirbt (Happy End: ein Pädophiler weniger). Immerhin also zumindest ein Toter (abgesehen von den restlichen Statisten). Die Opfer aufgrund der tödlichen Musik mal nicht mitgezählt..

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Donnerstag, Juli 16, 2009

Das magische Dreieck der Leistung

Wenn es darum geht Kunden glücklich zu machen, kann man sich oftmals ein Bein ausreissen und auf dem verbleibenden blutend umher hüpfen und erreicht dennoch nur ein müdes Lächeln keine Veränderungen der miesesten Miene die man sich so in seinen schlimmsten Albträumen ausmalen kann. Woran das liegt, habe ich vor längerer Zeit einmal von einer schlauen Freundin erfahren, die jedem potenziellen Kunden gleich mal als Erstes das Magische Dreieck der möglichen Leistungen unter die Nase pudert. Und nachdem ich das so toll finde und ich es gerade in der jetzigen Zeit wieder vermehrt benötige (also das Dreieck-unter-die-Nase-von-Kunden-Pudern) möchte ich euch natürlich nicht vorenthalten:

Im Grunde gibt es nur drei Dinge, die eine Leistung als Folge eines Kundenwunsches entsprechen können:

GUT - BILLIG - SCHNELL



Und so geht zwar gut und billig oder billig und schnell, nie jedoch alles zusammen, was quasi der bayerischen eierlegenden Wollmilchsau entspräche (die vermutlich eher Realität werden könnte als eine gute, schnelle und billige Leistung). Komischerweise leuchtet dann ein weshalb manche Leistung tatsächlich (oh wunder, oh staun!) tatsächlich etwas Geld kostet, oder quasi kostenlose Beratungen eben einfach auf sich warten lassen.

So, und ich geh jetzt mal ein paar Nasen pudern...

Montag, Juli 13, 2009

Seriously are they serious!?

I just received a letter from (oh, you could have guessed that!) lawyer, telling me that I will have to be present at every upcoming weekly jourfixe until the structure is finished (which will be in... let me check: October 2010!). They demanded also personal attendance in order to prevent me from going on a one week holiday and simply sending a substitute.

In case of violation, they presented a possible damage charge of 250.000 Euros, which is a kind of irrelevant number as long as it is high enough to work as a potential threat. So much for abandoning of slavery - until I am certain that this requests are far from being legal, you'll know where to find me every Tuesday with one of my grimmest faces (or maybe I'll just smile to piss them right off)...

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Freitag, Juli 10, 2009

Styles von Vorgestern

Für alle die noch glauben, Emo sei eine Puppe aus der Muppet Show, hier kurz eine bildliche Darstellung zur Erläuterung:

Ich hab mir sagen lassen, ganz typisch für Emo wäre sich mit irgendwas zu schneiden. Ganz in diesem Sinne hab ich mich also gleich mal hier am Papier geschnitten und geh jetzt los um mich nach schwarzem Haarfärbemittel um zusehen.

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Mittwoch, Juli 08, 2009

Daily my Ass

Wow, it has been ages (well ok, months) since I logged on here to actually write something. Especially with a blog title that implies that there is something new to tell on a daily basis, an absence of.. how long? uhm a bit more than two months might feel quite relevant. Now of course it is not the case that there wouldn't be something to tell. My lack of writing here is more related to the fact that life and in particular work has taken over and decreased my spare time to be spent on polluting the internet with masses of personal stories, also known as nonsense. And besides I would even share the most pointless piece of information here and try to pretent that it was something necessary to know for simply everybody.

To make a long boring story short: I'll write something later - promised.